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Die Biene ist hinsichtlich ihrer Disposition und Funktion solch ein Wunder der Kraft Gottes, dass eine gesamte Sure, Surat an-Nahl, nach ihr benannt worden ist. Denn in den winzigen Kopf dieser kleinen Honigmaschine ein völliges Programm einzuschreiben, um ihre wichtige Aufgabe zu erfüllen; in ihren winzigen Magen die köstlichsten Nahrungen zu legen und sie dort zu reifen; in ihren Stache! Gift zu legen, das Lebewesen zerstören und töten kann, ohne dem eigenen Körper oder dem fraglichen Körperglied Schaden zu verursachen-all dies zu tun mit der äussersten Sorgfalt und Erkenntnis, mit äusserster Weisheit und Zweckhaftigkeit, gehört zu einer vollkommenen Ordentlichkeit und Gleichgewichtigkeit, und daher könnte eine unbewusste, ungeordnete, ungleichgewichtige Natur und Zufälligkeit niemals in so etwas eingreifen oder davon partizipieren. ("Bediüzzaman" Said Nursi - 7.Strahl)
Für den Menschen ist nur das bestimmt, wonach er strebt. Sura an-Naǧm 39
»Vahdahu« sagt sinngemäß: Gott ist einer. Mach dir nicht solch vergebliche Mühe, indem du dich anderen Dingen (außer Gott) zuwendest. Verpflichte dich ihnen nicht zur Dankbarkeit, indem du sie anbettelst. Unterwirf dich ihnen nicht, indem du ihnen hinterher läufst. Zittere nicht vor ihnen in deiner Angst. Denn: Der König des Kosmos ist einer. Die Schlüssel aller Dinge liegen bei Ihm. Die Zügel aller Dinge liegen in Seiner Hand. Alles geschieht durch Seinen Befehl. ("Bediüzzaman" Said Nursi - 20. Brief)
Der Glücklichste aber ist sicherlich derjenige, der das Jenseits nicht um des Diesseits willen vergisst, der das Jenseits nicht dem Diesseits zum Opfer bringt, der das Ewige Leben nicht um des irdischen Lebens willen zerstört, der sein Leben nicht mit nutzlosen Dingen vertändelt, der sich selbst nur als einen Gast betrachtet und der sich den Weisungen seines Gastherrn entsprechend verhält. Er wird heil und sicher das Tor seines Grabes öffnen und in die Ewige Glückseligkeit eingehen. ("Bediüzzaman" Said Nursi - 16. Brief)
Da dieser Kosmos nun einmal da ist und nicht geleugnet werden kann, so können auch die bezeugten Wahrheiten wie Weisheit, Güte, Barmherzigkeit, Schönheit, Ordnung, Ausgewogenheit und Verzierung, die die Farben, die Verzierungen, die Lichter, die Strahlen, die Kunstwerke, das Leben des Kosmos sind und ihn im Innersten zusammen halten, in keinem Fall geleugnet werden. ("Bediüzaman" Said Nursi - 30.Blitz)
Hast du nicht gesehen, daß (alle) Gott preisen, die in den Himmeln und auf der Erde sind, und die Vögel mit ausgebreiteten Flügeln? Jeder kennt sein Gebet und seinen Lobpreis. Und Gott weiß, was sie tun. Sura an-Nūr 41
Sura al-Ḥaǧǧ 63
Nicht gleich sind die gute und die schlechte Tat. Wehre ab mit einer Tat, die besser ist, da wird der, zwischen dem und dir eine Feindschaft besteht, so, als wäre er ein warmherziger Freund. Sura al-Fuṣṣilat 34
Der Glaube ist das Elixier des Lebens, und sein Glanz, sowie sein Fundament. Um die Nation zu beleben, muss man zuerst sein Glauben wieder beleben. ("Bediüzzaman" Said Nursi - Worte)
Seid bereit! Ihr werdet in ein anderes, ein bleibendes Reich hinübergehen, in ein Land, im Vergleich zu dem dieses Land hier wie ein Gefängnis ist. ("Bediüzzaman" Said Nursi - 10. Wort)
O die ihr glaubt, wenn ein Frevler zu euch mit einer Kunde kommt, dann schafft Klarheit, damit ihr (nicht einige) Leute in Unwissenheit (mit einer Anschuldigung) trefft und dann über das, was ihr getan habt, Reue empfinden werdet. Sura al-Ḥuǧurāt 6
Gewiss mich hat Schaden getroffen, und Du bist jedoch der Barmherzigste der Barmherzigen. Sura al-Anbiyāʾ 83
Zu euch ist nunmehr ein Gesandter aus euren eigenen Reihen gekommen. Bedrückend ist es für ihn, wenn ihr in Bedrängnis seid, er ist eifrig um euch bestrebt, zu den Gläubigen gnadenvoll und barmherzig. Sura at-Tawba 128
Liebe die Welt und die Geschöpfe in ihr in der Art einer Präposition. Liebe sie nicht in der Art eines Objekts. Sage: Wie schön sind sie geschaffen worden! Und sage nicht: Wie schön sie sind! ("Bediüzzaman" Said Nusi - 32. Wort)
Gib deinen Stolz auf, begreife deine Schwäche, erkenne deinen Eigentümer, wisse deine Aufgabe, lerne warum du auf die Welt gekommen bist! ("Bediüzzaman" Said Nursi - 25. Blitz)
Es ist, als ob jeder Frühling, einer Blume gleich, vollkommen geordnet und ausgewogen von der Hand des makellos Vollkommenen in all Seiner Herrlichkeit, in den Garten Erde eingepflanzt und wieder gepflückt, zur Ausstellung gebracht und wieder fortgeräumt werde. ("Bediüzzaman" Said Nursi - 14. Wort)
Gott ist es, der die Winde schickt, und sie wühlen die Wolken auf. Dann breitet Er sie im Himmel aus, wie Er will, und teilt sie in Stücke. Da siehst du den Platzregen dazwischen herauskommen. Wenn Er damit die von seinen Dienern, die Er will, trifft, da sind sie froh Sura ar-Rūm 48
Wenn die Bäume auf der Erde Schreibstifte wären und die Meere Tinte und man mit ihnen alle Worte Gottes des Gerechten schreiben wollte, käme man doch nie zu einem Ende. ("Bediüzzaman" Said Nursi - 12.Wort)
فَمَنْ يَعْمَلْ مِثْقَالَ ذَرَّةٍ خَيْراً يَرَهُ وَمَنْ يَعْمَلْ مِثْقَالَ ذَرَّةٍ شَراًّ يَرَهُ
Wer nun Gutes im Gewicht eines Stäubchens tut, wird es sehen. Und wer Böses im Gewicht eines Stäubchens tut, wird es sehen. Sura az-Zilzāl 7-8
So ist denn das Fasten im Heilligen Monat Ramadan der Schlüssel zur wahrer, reiner, tiefer und allumfassender Dankbarkeit. Denn zu anderen Zeiten, wenn die meisten Menschen sich nicht grade in einer Zwangslage befinden, sind sie auch kaum in der Lage, den Wert der vielen Gnadengaben zu erkennen, weil sie echten Hunger gar nicht verspüren. Für einen Menschen der satt ist und ganz besonders, wenn er reich ist, ist der Grad der Gnade völlig unverständlich, der sich schon allein in einem trockenen Stück Brot verbirgt. Zur Stunde des Fastenbrechens ("Iftar") aber bezeugt uns der Geschmackssinn, welch wertvolle Gabe Gottes jenes trockene Stück Brot in den Augen eines Gläubigen ist. ("Bediüzzaman" Said Nursi - Abhandlung über den Monat Ramadan)
Gewiß, Allah ist der Versorger, der Besitzer von Kraft und der Feste.
Sura aḏ-Ḏāriyāt 58
So ist denn das Fasten im Heilligen Monat Ramadan der Schlüssel zur wahrer, reiner, tiefer und allumfassender Dankbarkeit.
("Bediüzzaman" Said Nursi - Briefe)
Nun aber komm und betrachte einmal aufmerksam einen Baum! Siehe, wie sich im Frühling seine Blätter gleichsam auf einem Wink entfalten, seine Blüten harmonisch öffnen, seine Früchte in Weisheit und Erbarmen heranwachsen und in den Händen der Zweige wie unschuldigen Kindern gleich mit den Wehen des Windes spielen und erkenne darin verborgen seinen Mund. ("Bediüzzaman" Said Nursi - 33.Wort)
Und sucht nicht eine Stütze bei denen, die Unrecht tun, sonst berührt euch das (Höllen)feuer; ihr habt außer Allah keine Schutzherren. Dann wird euch keine Hilfe zuteil werden. Sura Hūd 113
Und haltet allesamt am Seil Gottes fest und spaltet euch nicht. Und gedenket der Gnade Gottes zu euch. Sura al-Āl-i ʿImrān 103
Und damit sie mit all ihren Bewegungen euch nicht erschüttert hat Er auf die Erde festgegründete Berge gelegt. Und Er hat Wege und Flüsse gelegt, für euch als Wegzeichen und Rechtleitung. Sura an-Naḥl 15
Alle Schönheit, die sich in diesem Kosmos zeigt, kommt von solch einer Schönheit, über welches das Weltall in der Gesamtheit seines Seins in fortwährendem Wechsel und beständiger Erneuerung, wie ein reflektierender Spiegel, referiert und sie darstellt. ("Bediüzzaman" Said Nursi - Strahlen)
"Alle Dinge erkennen sich im Gegenteil" Zum Beispiel: Gäbe es keine Finsternis, könnten wir Licht nicht erkennen und es nicht genießen. Gäbe es keine Kälte, verstünden wir die Hitze nicht, hätten wir keinen Sinn dafür. ("Bediüzzaman" Said Nursi - Blitze – 25 Blitz)
Er allein ist es, der das Leben schenkt. Weil dies aber so ist, ist es auch Er allein, der alle Dinge erschafft. Denn der Geist des Universums, sein Licht, die Hefe, die Basis, Ziel und Zusammenfassung ist das Leben. Wer also das Leben schenkt, der ist auch der Schöpfer des ganzen Universums. Er ist der Lebendige und Unwandelbare. ("Bediüzzaman" Said Nursi - Briefe)
Wenn der Mensch ein Tal voller Güter haben würde, würde er nach einem zweiten verlangen. Einzig ein Handbreit dunkle Erde vermag es sein Auge zu sättigen. (Müslim, Zekât, 117)











































